Logo von Augenzentrum Dr. Azem und Partner

zum Online Termin >>

 01 726 88 66

GRAUER STAR / KATARAKT

Was ist die Katarakt?

Der graue Star (Katarakt) bezeichnet eine Trübung der körpereigenen Linse im Auge. Diese Trübung kann angeboren, traumatisch, durch Stoffwechselstörungen oder am häufigsten altersbedingt auftreten.

Was sind die Symptome?

Patienten klagen oft über verschwommenes Sehen, Empfindlichkeit gegen Blendeffekte oder dass die Brille nicht mehr passt, da die Katarakt myopisierend (fortschreitende Kurzsichtigkeit) sein kann.

Wann muss operiert werden?

Eine angeborene Katarakt sollte schnellstmöglich operiert werden, da sonst Schwachsichtigkeit (Amblyopie) drohen kann.

Augenchirurgie - Augenoperation - Katarakt

Bei allen anderen Kataraktformen ist die Notwendigkeit einer Operation nach der individuellen Situation zu beurteilen. Wenn der Patient durch die Katarakt gestört ist, muss sie operiert werden. Andere Therapien wir Tropfen, Tabletten oder eine neue Brille können keine Abhilfe schaffen.

Was geschieht bei der Kataraktoperation?

Die Kataraktoperation ist die weltweit häufigste und risikoärmste Operation im Augenbereich.

In der Regel ist die Operation tagesklinisch, das heißt man bekommt ein Bett im Krankenhaus, kann das Spital aber nach nur wenigen Stunden wieder verlassen.

Der Eingriif erfolgt komplett schmerzfrei in einer Tropfanästhesie. Am Rande der  Hornhaut (Cornea) wird ein 2mm Schnitt angelegt, dann wird die Linse mittels Ultraschall zerkleinert und anschließend abgesaugt.

In den bestehenden Kapselsack wird über dem Schnitt eine künstliche Faltlinse implantiert, die sich entfaltet und dort ein Leben lang bleiben kann.

In seltenen Fällen muss die Operation in Narkose durchgeführt werden.

Was ist vor einer Operation zu beachten?

Vor einer Operation ist eine genaue augenärztliche Untersuchung und ein Gespräch mit dem Chirurgen über die verschiedenen künstlichen Linsensysteme (wie z.B. zum Beispiel eine gelbe Linse bei Makuladegenerationen, Multifokallinsen oder torische Linsen bei präoperativen Astigmatismus) notwendig.

Darüber hinaus sollte über die postoperative Brillenkorrektur aufgeklärt werden. Häufig sind kurzsichtige Patienten gewohnt eine Brille zu tragen, diese aber beim Lesen abzunehmen. Da viele Patienten diese Gewohnheit beibehalten wollen ist eine präoperative Aufklärung sinnvoll.

Was muss nach einer Operation beachtet werden?

Postoperativ werden für etwa 3 Wochen Augentropfen verabreicht, körperliche Schonung ist nicht mehr notwendig.

Wann kann eine neue Brille rezeptiert werden?

Nach 3-4 Wochen ist der Schnitt verheilt und es kann eine neue Brille verschrieben werden. Ab diesem Zeitpunkt kann man auch wieder Autofahren.

Wieviel kostet eine Kataraktoperation?

Die Kataraktoperation ist eine Operation, die von der Sozialversicherung und damit auch von einer bestehenden Zusatzversicherung übernommen wird.

Durch die Benutzung der Website erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen. OK